Eines Tages fing mein Auto (ein Peugeot) an Macken zu machen, was heißt, der Motor heulte im Standgas in regelmäßigen Abständen richtig auf, so wie es sich bei den Proleten mit den getunten 3er BMW’s an der Ampel anhört. Mit meinen alten Peugeot war das allerdings eine ziemlich peinliche Angelegenheit, aber verdammt, ich bin noch Student und habe somit kein Bares für den Autodoc.

MotorNaja jedenfalls, war ich der nach einiger Zeit dann doch der Meinung, dass mein Auto nicht wirklich Gesund sein kann. Also fuhr ich damit zur Werkstatt. Der Mechaniker schloss sein Meßgerät an, kappte die Batterie und drückte Schulterzuckend auf seiner Tastatur herum.
Nach einer halben Stunde ohne die merkwürdigen Symptome die die kleine an jeder Ampel aufwies, gab der Mechaniker auf, kassierte 10 Euro ab und entlies mich und das Auto in die intolerante Verkehrswelt. Aber er nuschelte immer wieder was von einem Stellmotor.

Kaum war ich wieder auf der Straße, fing es wieder an sobald ich vom Gas ging. Shit immernoch kaputt!

Am nächsten Tag dachte ich mir, hey das Internet weiß doch sonst immer alles, und gab fix bei “einer Suchmaschine” (ich mache keine Werbung) die Stichworte “peutgeot stellmotor problem” ein. Und siehe da, ich fand gleich mehrere Peugeot-Foren, in denen das Stellmotor-Problem rege analysiert und diskutiert wurde.

Neben den Vorschlägen Schrottplatz und neuer Stellmotor etc. was alles nicht in Frage kam, weil zu drastisch oder zu teuer, gab es auch noch den sehr einfachen Tipp Zündung 30 Sek. lang auf Stufe 1 dann das selbe auf Stufe 2 und dann den Motor 5 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
Dieses Prozedere resettet angeblich den Stellmotor-Computer, welcher, aus welchem Grund auch immer, Fehleinstellungen hatte.

Und jubel freu, meine alte Karre schnurrt seit dem wieder wie ein Kätzchen. Danke Internet.
Ein neuer Stellmotor für über 200 Euro wäre auch die lösung des Mechaniker gewesen.