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liVe iN oRder tO lEArN
Dec
04

Der Bus von Bogotá nach Manizales dauerte acht Stunden, was eigl. noch recht wenig für Südamerika ist. Ich entschied mich für den Nachtbus, um so eine Nacht im Hostel einzusparen. Anfangs wars sau kalt im Bus und zugig, das änderte sich aber nach der Hälfte schlagartig, denn dann wurde es heiss und schwül, angenehm wars nie so wirklich.

Morgens um sechs Uhr in Manizales angekommen, fuhr ich dann zum Hostel Mountain House, was mir von mehreren Backpackern in Bogotá emfohlen wurde. Die Taxifahrer vor Ort würden das schon kennen. Ja ja schön wärs, erst der zehnte wusste so einigermassen die Richtung und fand es dann glücklicherweise auch nachdem er bestimmt 20 Mal Fussgänger nach dem WEg fragen musste: “Maut hause, maunte hause???”.

Mountain House ist von von der Atmo ähnlich wie das Platypus. Viele nette kontaktfreudige Backpacker aus aller Welt von jung bis alt, wobei ich es im Platzpus angenehmer fand.

Die Gastgeberin hielt auch gleich einen Zettel mit Aktivitäten bereit, die man hier so unternehmen kann, wie z.B. Recinto el Pensamiento wo man in einer riesigen Freiluftanlage mit Seilbahn über Heilkräuter aufgeklärt wird und Schmetterlinge, Vögel etc. beobachten kann, das hab ich gestern gemacht. Was die Heilkreuter angeht, kannte ich die meisten schon aus Deutschland (Salbei, Ringelblumen, Arnika, Kamillie u.v.m.).



Heute war ich mit anderen aus dem Hostel im Parque Nacional Natural Los Nevados eine 5000er besteigen, dabei sind wir aber bis zum Refugio um 4600 Meter mit einem Land Cuiser gefahren um von dort aus die 5000 Metergrenze zu überschreiten. Die Luft ist ganz schön dünn dort oben, kann ich euch sagen. Auf dem Weg nach oben konnten wir bei sonnenschein die unglaublich schönen Andenhügel betrachen und in der Nähe des Berges dann die charakteristischen Vulkanlandschaften. Es war immer schwer unser Fahrer dazu zu bringen kurz mal für ein Foto anzuhalten.

Ab 4800 Meter lag dort oben immer mehr Schnee, so dass wir den Rückweg dann Teils auf dem Hosenboden unserem Führer hinterher zurücklegten.

Nach der anstrengenden Wangerung ging dann noch mitten im Nebelwald in ein Termalbad. Das Wasser aus der schwefeligen Quelle kommt dort mit noch fast 60 Grad Celsius an und muss im Becken mit klatem Wasser auf 40 Grad heruntergekühlt werden um es zum Baden erträglich zu machen. Das warme Entspannungsbad kam mir genau recht, da ich noch ziemlich durchgefrohren war.



Da Manizals oder bzw. die Gegend drumrum das Kaffee-Anbaugebiet Kolumbiens ist, werde ich morgen hier in der Nähe noch eine Kaffeeplantage besuchen. Ausserdem ist hier auch eine der grössten Rum-Destillerien Kolumbiens, Caldas (schmeckt exzellent). Abends gehts dann nach auf nach Medellín.

Habt Ihr übrigens gewusst, dass in Kolumbien die meisten Autos mit Gas betrieben werden, sogar die ganz alten Karren haben wenigstens einen Hybridmotor.

Dec
01

Peter wollte schon um sieben Uhr auf den Berg, den morgen soll die Wahrscheinlichkeit für Sonnen schien sehr hoch sein, den andern und mir war das aber viel zu früh, wir machen hier schliesslich Urlaub.

Es ist für Touristen anscheinend nicht empfehlenswert allein und unter der Woche den Monserrate zu besteigen, da einem dort Gauner auflauern könnten. Man hat aber auch die Möglichkeit per Seilbahn (in zwei Minuten) auf den Gipfel zu gelangen. Oben ist sowas wie eine Pilgerstätte, eine grosse Kirche und viele kleine Verkaufstände (die findet man auch auf dem Weg hinauf). Wenn man zu Fuss geht steht in allen Reiseführern, dass man ca. eine Stunde daführ braucht, weswegen wir uns auch für den Fussmarsch entschieden haben. Es stellte sich als eine sehr optimischtische Schätzung heraus. Wir benötigten knapp zwei Studen wobei wir nicht gerade langsam gelaufen sind. Die erste Hälfe hat uns die Sonne gnadenlos auf die Köpfe geknallt. Wenn man sich also nicht 100% fit fühlt rate ich die Seibahn (sonntags 4000 COP) zu nehmen.

Oben angekommen, in 3160 Metern Höhe (Bogotá liegt in 2600 Metern Höhe), war die Sonne und damit die Aussicht natürlich verschwunden. Aber wir konnten während des Aufstiegs viele schöne Bilder von der Stadt schiessen.

Manche nehmen den Pilgerweg nach oben ziemlich ernst und gehen Barfuss, auf Knien oder rennen den anstrengenden Weg nach oben.

Runter sind wir dann mit der Seilbahn und wie könnte es auch anders sein, kam die Sonne wieder zu vorschein.



Abends sass ich noch mit vielen interessanten Reisenden im Aufenhaltsraum des Hostels und unterhielt mich blendend. Fanzinierend war Kip aus den USA der sich fliessend mit Kang und Edgar auf Koreanisch unterhalten hat. Er war zwei jahre lang Englischlehrer in Süd-Korea.

Oder Rui aus Portugal, der in sechs Wochen durch Südamerika reisen will und gerdae eine 30stündige Busfahrt von Ecuador hinter sich hat. Er meinte nur: “The Trip was a nightmare”. Denn er litt schrecklich an Diarrhoe. Da sein Bus nicht über ein WC verfügte, gab der Busfahrer ihm eine schwarze Tüte, den Rest könnt Ihr sicher vorstellen, oder auch nicht. Eine Woche zuvor hatte er in Peru ein ähnliches Problem. Als er mitten in Peru im Niemandsland bei einer Buspause aufs Klo ging fuhr der Bus ohne ihn weiter.

So kanns gehen, ich hoffe mir passiert so was heute abend nicht, wenn ich mit den Bus in ca. 12 Stunden nach Manziales und danach nach Medellín fahre.

Nov
30

Mein Hostel Platypus, welches mitten im Zentrum liegt ist wirklich super. Man trifft hier lauter nette Leute, auch das Personal ist super nett, vor allem der Besitzer Hermann, der gern mal ohne besonderen Anlass ein paar Gäste auf ein Bierchen einläd, er nennt das liebevoll “Beer’o clock“. Es ist sehr sauber hier, die Badezimmer werden mindestens ein Mal täglich gereinigt. Internet gibt’s für 2000 COP und WiFi/WLAN ist sogar umsonst.

Gestern habe ich mir mit zwei Süd-Koranern, Kang und Edgar – die beiden haben ihren Job gekündigt, ihr Hab und Gut verkauft und reisen jetzt ein Jahr lang durch die Welt, und einem Dänen, Peter – er ist um die 50, und scheint irgendwie immer auf Reisen zu sein – die Stadt erkundet.

Ich war zuvor schon vormittags allein in der Stadt zum Frühstück und muss sagen, dass ich es in keiner Sekunde irgendwie als gefährlich empfand. Mit den drei Backpackern hab ich mich dann schon weiter in die Stadt getraut, vor allem weil Peter sich schon sehr gut auskannte.

Uptown bis zum Präsidenten-Palast geht noch alles sehr gesittet zu. Es kam mir hier igendwie alles renoviert vor. Alles sehr schön. Dort ist es auch kein Problem ständig mit der Kamera Fotos zu schiessen.

Downtown sieht das schon anders aus, die Strassen quillen fast über vor lauter Fussgängern und Strassenverkäufern. Hier empfahl uns Peter die Kameras lieber im eng anliegen Rucksack zu lassen. Kang hat es trotz Warung nicht ausgehalten. Nach zehn Minuten fing seine Hand an zu zittern, dann sagte er noch “Ahh, I must take a picture!” und hat wie wild losgeknipst. Das war aber kein Problem, lag vielleicht auch an der Tagszeit, es war früher Nachmittag. Allein und zu späterer Uhrzeit hätte ich das nicht gemacht, man muss sein Glück ja nicht herausfordern.

Dann waren wir noch im kostenlosen Museo Botero wo man eine schöne Kollektion seiner Werke betrachten kann. Man findet dort aber auch Werke anderer Küstler wie Picasso, Joan Miró, Giacometti oder Max Beckmann. Man darf dort sogar Fotografieren.

Später als wir nochmal durch die Stadt liefen, sind wir in einen 20 minütigen Platzregen geraten, auf welchen dann aber warmer Schonenschein folgte. Sodass wir noch ein paar herrliche Bilder schiessen konnten.



Abends ist uns noch witziges passiert. Als wir zu viert gegen 22 Uhr in der Nähe des Hostels eine Bar besuchen wollten, kam uns eine acht Mann Gruppe Soldaten entgegen, die waren alle ziemlich Jung und gut gelaunt. Sie forderten uns auf, uns mit den Händen über dem Kopf an die Wand zu stellen um uns abzutasten. Mir kam es ein bischen so vor, als wollten sie sich nur einen kleinen Spass mit uns Touris erlauben. Sie liesen uns dann auch gleich wieder weiter. Ein Bier in einer Bar kostet ca. 2000 COP. Das beliebteste Bier hier ist übrigens Aguila (mit 4 Umdrehungen).

Heute gehts auf den Cerro de Monserrate und danach ins Museo de Oro (eines der grössten Goldmuseen weltweit). Vielleicht komm ich morgen von Medellínaus dazu darüber zu schreiben.

Nov
29

Das stressigste, nämlich die Anreise ist geschafft. Ich fasse mal kurz zusammen:

Da mein Flug ja 14 1/2 Std. Transit in Madrid hatte, hat sich das ganze gut in die Länge gezogen. Zum Glück ist mir eingefallen, dass ja mein guter Freun Jan zur Zeit in Madrid studiert. Der hat mich dann auch gleich um 23 Uhr vom Flughafen abgeholt und mich in das coolste Tapas-Resataurant der Stadt gebracht, das El Tigre. Unglaublich sympatischer Laden, nicht nur weil es dort zwei Bier und einen guten Teller Tapas für 3,50 Eur gibt, sondern auch wegen der ganzen Atmosphere. El Tigre ist nicht weit von der Uni entfernt und dementsprechend gefüllt.



Nach der dritten Runde sind wir dann noch auf eine Studenten-WG-Party gegangen, die meisten waren wie Jan Austausch-Studenten aus aller Welt.

Jan meinte nach dem Abend nur: “So, Tschela, dass war Madird-Nighlife im Schnelldurchlauf”.
Noch eben vier Stunden gepennt und weiter gings nach Bogotá. Man war ich heut morgen vielleich am Sack. Der Flug MUC – BOG dauerte mit verspätung ca. 13 Stunden.

Da ich mich am Tag des Abflugs in München aus der Wohnung ausgesperrt hatte blieb mir nicht viel Zeit zum Packen oder um für Bogotá ein Hotel zu buchen. Während des Flugs hab ich also immer wieder darüber nachgedacht, ob ich auch alles wichtige am Start habe und ob ich noch so easy eine Unterkunft finde, wo doch jetzt in Kolumbien die Haupttourizeit anfängt.

In BOG gelandet konnte ich schonmal feststellen, dass mein ganze Gepäck aufjeden Fall mal da ist. Nach dem Stempel in den Reisepass und einer erneuten Gepäckscannung, war ich nun schon fast am Ziel.

Draussen fiehlen dann schon gleich die gierigen Taxifahrer über mich her, aber ich blieb cool und ging erst in einen Warteraum um in Ruhe meine Finanzen und eine Unterkunft abzuchecken. Das war auch sehr gut so. Geld gabs mit Visa am sicher ATM im Flughafen und die Unterkunft über ein kleines Reisebüro, ebenfalls auf dem Flughafengelände (Eldorado). Auch das mit dem Taxi verlief dan num eigens entspannter nachdem ich den Typ vom Reisebüro gefragt habe, wie das hier mit den Taxen funzt. Auf der Fahr hat dann noch der Motor angefangen zu qualmen und wir musst kurz Pause machen um Kühlwasser nachzufüllen.

So jetzt bin ich obercoolen Hostel Platypus und habe anscheinend auch das beste Zimmer mit der besten Aussicht. Jubel, alles perfekt glaufen. Weitere berichte folgen.

Nov
26

Mein Lieblings-Reiseveranstalter viventura startet wieder das alljährliche Weihnachtsgewinnspiel. Es gib tolle Reisen und Sachpreise zu gewinnen. Das schöne daran sind nicht nur die leichten Fragen, sondern auch dass viventura für jede richtig beantwortete Frage 0,25 Euro für ein Sozialprojekt in Südamerika spendet und darauf könnt Ihr Euch verlassen, denn ich konnte mir selbst ein Bild von dem sozialen Engagement von viventura machen als ich mein Praktikum dort absolvierte.

Wer also noch keinen Link von mir per E-Mail erhalten hat, kommt hier zur Gewinnspielseite.

Viel Glück! :-)

Nov
25

Und das Ziel heißt Kolumbien. Warum Kolumbien? Für mich gibt es da mehrere Gründe. Zum einen muss ich dem Winter hier in Deutschland wenigstens eine Zeit lang entfliehen und eintauschen gegen heiße Temperaturen, traumhafte Strände und karibisches Flair und zum anderen habe ich die Möglichkeit dort Bekannte zu treffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe. Außerdem bin ich ein Typ, der sich gern selbst ein Bild von den Tatsachen macht. Kolumbien hat nicht gerade den besten Ruf in der Tourismusbranche. In diesem Beitrag will ich Euch wieder über meine Reisevorbereitungen informieren.

Zufällige Bilder von Flickr

Einfach war die Entscheidung trotzdem nicht, da ich mir das Reiseziel dieses Jahr frei auswählen konnte, denn ich musste meine Urlaubszeit drastisch auf zwei Wochen verkürzen, eigl. wollte ich mind. vier Wochen herumreisen, aber so ist das eben in der Berufswelt. Die Freiheiten die ich als Student genießen konnte kommen mir heute nahe zu unendlich vor.

Eine andere Sache die mich fast von der Entscheidung nach Kolumbien zu fliegen abgebracht hätte, war die Tatsache, dass Flüge dort hin ziemlich teuer sind, zumindest für so einen relativ kurzen Aufenthalt wie es bei mir der Fall ist. Damit komme ich zum ersten Punkt der Reisevorbereitung:

Flug

Da ich eigl. immer gute Erfahrungen damit hatte, meine Flüge online zu buchen, ging ich diesmal wieder online auf die Suche nach dem günstigsten Flug nach Übersee. Meiner Meinung nach ist derzeit eine der besten Seiten dafür www.swoodoo.de.

Der Durchschnittspreis für einen Flug von München nach Kolumbien lag bei ca. 1200,- Euro. Da ich mir aber sicher war auch schon günstigere Flüge gesehen zu haben, wartete ich geduldig hab und aktualisierte mehrmals täglich meine Suchanfrage. Es kommt oft vor, dass Reservierungen storniert werden, wodurch dann günstigere Flüge wieder kurzfristig frei werden. Am zweiten Tag war es soweit, fünf Flüge nach Kolumbien (MUC – BOG) für rund 600,- Euro. Also für genau die Hälfte, das ist Wahnsinn. Ein paar Nachteile hat die Sache jedoch. Meistens gehen die Flüge dann nicht zum gewünschten Datum und können bis zu fünf Tagen variieren. Dass dieser Fall eintreten könnte war mir vorher schon Bewusst, deshalb habe ich in meinen Urlaubsantrag die Bitte gestellt den Zeitraum auf Grund der schwierigen Flugbuchung evtl. um zwei bis drei Tage verschieben zu können, was von meinem Chef freundlicherweise auch genehmigt wurde.

Bei den günstigen Flügen sind die Abflug- und Ankunftszeiten oft sehr herb z.B. sieben Uhr morgens. Und was noch dazu kommt, man muss sich schnell entscheiden, da die Flüge genauso plötzlich wieder ausgebucht sind wie sie frei geworden sind.

Der Trick von swoodoo und anderen Flugsuchmaschinen, um den günstigsten Flug zu finden, besteht darin, einfach alle Anbieterseiten im Web (w.z.B. TUI, expedia, neckermann) nach einem passenden Flug abzugrasen um dann alle Suchergebnisse übersichtlich auf einer Seite darzustellen.

Mein günstigster Flug wurde bei eBookers gefunden, auf deren Seite ich dann auch gleich weitergeleitet wurde, um die verbindliche Buchung durchzuführen. Am einfachsten per Kreditkarte und achtet darauf, dass Ihr zur Buchung nicht schon am Kreditlimit seid.

Die Airline mit der ich fliegen werde ist Iberia. Mit denen bin schon öfter geflogen. Meiner Meinung nach gerade noch so durchschnittlich was Sicherheitsgefühl, Service und Komfort angeht. Da ich aber schon von anderen Airlines gehört habe, mit denen ich Gott sei Dank noch nicht geflogen bin, ist Iberia wohl eher in der bessere Hälfte einzuordnen.

Wie die meisten Flüge nach Südamerika ist auch dieser kein Non-Stop-Flug und zwingt mich wieder zu einem Transitaufenthalt in Madrid. Da der Stop ca. 14 Stunden dauert werde ich die Gelegenheit ergreifen und dort einen Freund besuchen. Ist mir so fast lieber als ein vier Stunden Aufenthalt bei dem man den Flughafen nicht verlassen kann. Die Gesamtzeit hin sind ca. 27 Stunden, der Rückflug soll ca. 17 Stunden (inkl. vier Std. Transit in Madrid) dauern.

Ziel-Flughafen ist der Airport Eldorado in Bogotá (BOG), Kolumbien.
Soviel zum Flug.

Reisedokumente

Um nach Kolumbien zu reisen benötigt man als Deutscher kein Visum solange man eine Reisezeit von 180 Tagen nicht überschreitet. Notwendig ist aber ein gültiger Reisepass. Ein vorläufiger ist auch erlaubt.

Eigl. hätte ich das mit dem Reisepass vor dem Flug schreiben sollen, aber so war bei mir leider die Reihenfolge. Mein alter Resiepass war abgelaufen und mit dem Flugticket musste ich mich schnell entscheiden. Für den regulären Antrag war die Zeit zu knapp also musste ich den Express-Pass ordern, welcher (inkl. Fingerabdrücke) statt sechs bis sieben Wochen nur ca. vier bis fünf Tage benötigt, aber dafür auch statt ca. 60,- Euro satte 91,- Tacken kostete. Und ja nich freundlich gucken auf dem Passbild!

Reise-Krankenversicherung

Das halte ich für sehr wichtig und sollte nicht vergessen werden, damit evtl. gesundheitliche Versorgung im Ernstfall gewährleistet ist. Normalerweise suche ich mir diese auch im Internet heraus z.B. auf www.reiseversicherung.com. Wie gut das letztendlich war kann ich nicht sagen, da ich die Leistungen zum Glück nie in Anspruch nehmen musste.

Diesmal war es so, dass man bei eBookers ein Versicherungspacket für ca. 20,- Euro dazu kaufen konnte, welches alle wichtigen Punkte sehr gut abdeckt.

Gepäck

Jedes Mal wenn ich verreise denke ich mir: “Verdammt, wieso hast du nur wieder soviel unnützen Kram mitgenommen, der Rücksack wiegt ne Tonne.”. Diesmal muss ich schlauer Sein, ich begrenze mein Gepäck auf folgendes:

  • Landkarte
  • Reiseführer (muss ich mir noch besorgen, aber ich denke es der Lonely Planet)
  • Mückenspray (viele fiese Krankheiten fängt man sich über Insektenstiche ein)
  • Leichte Decke, bzw. ultra dünner Schlafsack (statt Schlafsack, auch als Unterlage am Strand oder Siffbett etc.)
  • Hygiene-Utensilien im Miniformat
  • Desinfektionsspray
  • Waschpulver in ner kleinen Dose
  • Eine lange und kurze Hose
  • Eine Badehose
  • Handtuch
  • Festival-Regenponcho
  • Meine Sambas
  • Flipflops
  • 3 T-Shirts bzw. Hemden
  • 1 Pulli
  • 1 Jacke
  • 3x Socken und Unterwäsche
  • Taschenmesser (ja nicht ins Handgepäck!)
  • Taschenlampe
  • Sonnenbrille
  • Kamera
  • Wecker (um wichtige Termine, wie Rückflug nicht zu verpassen)

Hmm, irgendwie doch wieder sau viel Kram, vielleicht spare ich bei den Klamotten noch etwas ein.

Auf der Website des Reiseveranstalters viventura findet Ihr noch eine etwas großzügigere Packliste zum Download.

Edit: Schaut, dass so Kram wie Deo, Duschgel, Kontaktlinsenmittel etc. nicht mehr als 100ml enthalten, das wird Euch am Flughafen nämlich abgenommen und weggeworfen, aus welchem schwachsinnigen Grund auch immer.

Man wird im Urlaub immer dazu verleitet, aus welchem Grund auch immer sich touritypisch zu kleiden, z.B. Trekkinghose, Karo-Hemd, Trekkingschuhe, warum eigl.? Im Großen und Ganzen sind die Anforderungen an die Kleidung gerade bei einen Kurzurlaub nicht viel anders als hier. Es hat meiner Meinung nach zwei große Vorteile sich ganz normal zu kleiden: Zum einen weniger Gepäck und zum anderen, man fällt nicht so krass als Touri auf und wird dadurch nicht so schnell Opfer krimineller Energien.

Vorab Unterkunft

Hab im Kolumbien-Blog-Forum eine Liste mit empfehlenswerten Hotels in Bogotá gefunden.

Geld

Habe im Reise-Forum eine interessante Diskussion zum Einsatz von Kreditkarten im Ausland gefunden: Klick

Links

Oct
07

Irgendwie schafft es T-Mobile in letzter Zeit mit der Werbung mich derart vom Hocker zu reißen, dass ich spätestes beim drittem Mal zum Rechner springe, um raus zu finden wie der ergreifende Song dazu heißt. Das hat bisher nur Apple bei mir geschafft.

Heut war es wieder soweit und zwar bei dem T-Mobile Flatrate Werbespot. Der Soundtrack ist von Matt Ryan und heißt There was a day

Jul
18

Peter Fox von Seeed startet ein Solo-Projekt, gestern hab ich das Video zu “Alles neu” zum ersten mal gesehen und war völlig begeistert. Super Party-Beat. Ich freu mich schon drauf, den Song im Club zu hören. Sehr cool sind die Drummer von Cold Steel Drumline, die das Video featuren. Über die Jungs muss ich mich auch unbedingt weiter informieren, die haben es drauf und sorgen damit im Video für Gänsehaut, vor allem am Schluss zeigen sie nochmal, was in ihnen steckt.

Aber überzeugt euch selbst davon:

Bin schon gespannt, was Peter sonst noch so allein auf die Beine stellt, das erste Album, welches allerdings noch in Arbeit ist soll “Hunde, Tauben und Stadtaffen” heißen.

Jun
19

Nach dem Update auf die neue Wordpress Version 2.5.1 hatte ich das Problem, dass die meisten Funktionen, die Javascript benötigen nicht richtig funktionierten. Wie z.B. die aufklappbaren Einstellungsmöglichkeiten beim Erstellen eines neuen Eintrags. Firebug zeigte mir folgenden Fehler:

jQuery is not defined

In Foren oder dergleichen habe ich keine Lösung gefunden zu dem Problem gefunden obwohl der Fehler nicht nur bei mir auftauchte. Dann fiel mir ein, dass der Upload nicht ganz reibungslos verlief und so habe ich alle neuen Wordpress-Dateien nochmals auf den Server geladen. Und siehe da, nun geht alles wieder.

May
21

Für eine Internetseite war es notwendig, einen Glossar in die CMS-Texte einzubinden. Taucht also im Text ein Glossarbegriff auf, soll der Begriff zur Erklärung im Glossar verlinkt werden.

Folgendes Problem trat dabei auf:

Ich habe ein Glossar mit den Begriffen z.B.:

- intel pentium 4
- intel pentium
- intel

In einem Text in dem die Begriffe auftauchen, sollen diese nun ersetzt werden.

Aus

In meinen Rechner ist ein Intel Pentium 4 verbaut worden.

wird

In meinen Rechner ist ein <a href="/intel pentium 4">Intel Pentium 4</a>
verbaut worden.

Nun passiert es aber, wenn die Parser logik nicht richtig funktioniert, dass aus dem Text folgendes wird:

In meinen Rechner ist ein <a href="/intel pentium 4"><a href="/intel pentium">
<a href="/intel">Intel</a> Pentium</a> 4</a> verbaut worden.

Damit das nicht passiert, habe ich mir folgende Regular Expression in der Anwendung mit preg_replace einfallen lassen:

$text = preg_replace('|\b('.$begriff.')\b(?!\"*\>)
(?!(\<\/a\>))|i',
'<a href="/${1}">${1}</a>'), $text, 1);

Somit werden die Begriffe durch Links ersetzt, auch wenn sie so im Text auftauchen:

- intel.
- (intel)
- intel/amd
- “intel

Edit:
Es ist das Problem aufgetaucht, dass der Parser Probleme damit hat, wenn der Link mehrere Wörter enthält und diese zu dem noch in der Keyword-Liste auftauchen.

Folgender Code bereinigt das Problem und ist außerdem eine kürzere verbesserte Variante der alten Anweisung:

$text = preg_replace('~(<a[^>]*>(.*?)</a>|\b('.$needle.')\b)~i',
'<a href="/${1}">${1}</a>'), $text, 1);

PS: Danke an Mike, der in einem Blog-Artikel die wichtigsten Regular Expressions beschreibt, die ein Webprogrammierer immer zur Hand haben sollte.

Edit2:
Der obige Code war leider immer noch nicht perfekt, er hat nicht nur bei jedem Keyword sondern auch bei jedem Link gemached und ersetzt, was auch logisch ist, wegen dem ODER im RegEx.

Der neue Code löst das Problem mit Hilfe einer Callback-Funktion, somit kann man besser steuern, wann der gefundene String ersetzt werden soll und wann nicht:

$GLOBALS["key_count"] = false;
$text = preg_replace_callback("%(|<.*?>)|\b(".$needle.")\b%i",
create_function('$hit','
if ($hit[1] || $GLOBALS["key_count"]) return $hit[0];
else {
$GLOBALS["key_count"]=true;
return "".$hit[0]."";
}
'), $text);

Ich benutze die Funktion create_function, da es innerhalb einer Klasse irgendwie nicht möglich war eine Methode als Callback anzugeben, ich habe wirklich alles andere versucht. Einen Vorteil hat es allerdings, und zwar kann man mit create_function mehrere Parameter übergeben.

So was passiert nun? Wenn ein Link gefunden wird, gib ihn unverändert zurück. Wird das Keyword (außerhalb eines Links) gefunden, ersetzte es durch einen Link. Soweit funktionierte alles Perfekt, aber ich wollte, dass in einem Text jedes Keyword nur einmal ersetzt wird. Dafür ist der vierte Parameter der Funktion preg_replace_callback geeignet. Wenn ich dort eine 1 setzte, wird nur das erste Vorkommen ersetzt.

Problem: Durch das ODER im RegEx, matched er auch bei jedem Link, obwohl in diesem Fall ja nichts ersetzt wurde.

Lösung: Mit dem Setzten von globalen Variablen (s. $GLOBALS["key_count"]), kann man das Problem umgehen. Ist nicht die schönste Lösung, aber es funktiobniert.

Für Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit offen.